Am 25. 02. 2026 versammelten sich eine Gruppe von Menschen vor der philipinischen Botschaft um den 40. Jahrestag der friedlichen EDSA-Revolution zu feiern.
EDSA mit Liedern und Gebeten gegen Panzer und Hubschrauber
Vom 22. – 25. Februar 1986 versammelten sich auf der Epifanio de los Santos Avenue (EDSA) in Metro Manila und Umgebung mehrere hunderttausend bis Millionen Menschen um gegen Ferdinand Marcos zu protestieren. Auslöser waren massive Wahlbetrugsvorwürfe bei der Präsidentschaftswahl.
Die Menschen protestierten friedlich mit Menschenketten, Gebeten und Gesang. Sie brachten Blumen und Essen. Das Regime Marcos versuchte mit Hubschraubern und Panzern gegen den Protest vorzugehen. Jedoch verweigerten Soldaten den Gehorsam, dessertierten und stellten sich an die Seite der Menschen.
Während der Diktatur von Marcos (21. Sep 1972 bis Feb 1986) kam es zu massiven Menschenrechtsverletzungen. Zu den Methoden des Regimes zählten
- Willkürliche Verhaftungen und Inhaftieren
- Folter in Haft
- Außergerichtliche Hinrichtungen
- Verschwinden lassen
- Massaker
- Zwangsvertreibungen
- Sexueller Missbrauch
Die Anzahl der Opfer wird auf bis zu 100.000 geschätzt.
Flucht in die USA
Mit Hilfe der USA flüchtete Marcos mit 90 seiner Anhänger in letzter Minute. Die US-Streitkräfte transportieren dabei auch Koffer voller Geld, Schmuck und Cash. Schätzungen gehen von ca. 10 Milliarden aus, welche versucht wurden den Menschen von Philipinien zu rauben.
- 22 Kisten Bargeld (ca. $717 Mio. – teils philippinische Pesos)
- 300 Kisten Schmuck.
- Edelsteine im Wert von $4 Mio.
- 65 Luxusuhren (Seiko, Cartier).
- Eine 12×4 ft Perlensammlung.
- Eine 3 ft hohe massive Goldstatue mit Diamanten.
- $200.000 in Goldbarren.
- Fast $1 Mio. in philippinischen Pesos.
- Bankauszüge/Slips über $124 Mio. in US-, Schweiz- und Cayman-Inseln-Konten.
USA gewährten Marcos bis zu seinem Tod (1989) faktisch Asyl auf Hawai und lehnten jede Auslieferung nach Philipinien ab.
Bis heute Milliarden geraubt
Am 28. Februar 1986 wurde die Presidential Commission on Good Government (PCGG) von der neuen Präsidentin Corazon Aquino gegründet. Diese konnte einen erheblichen Teil des mutmaßlich unrechtmäßig erworbenen Vermögens (ill-gotten wealth) der Familie von Ferdinand Marcos Sr. sicherstellen und zurückholen.
Zurückgeholtes Vermögen (total recovered):
- Stand ca. 2023: Etwa 4,7 Milliarden USD (entspricht ₱280 Milliarden bei einem damaligen Wechselkurs von ca. 59–60 PHP pro USD; inklusive Bargeld ca. 3 Milliarden USD und Vermögenswerte wie Immobilien, Kunst etc. ca. 1,7 Milliarden USD).
- Frühere Schätzungen (z. B. 2022): Rund 5 Milliarden USD (basierend auf ₱266 Milliarden).
- Ältere Berichte (bis ca. 2016–2021): Ca. 3,7 Milliarden USD (aus Verkauf von Assets, Schweizer Konten etc.).
Geschätztes Gesamtvermögen, das Marcos und Verbündete angehäuft haben sollen:
- Meist 5–10 Milliarden USD (häufigste Schätzung, basierend auf Gerichtsentscheiden und Experten).
- Höhere Extrem-Schätzungen: Bis zu 30 Milliarden USD (über die gesamte Zeit der Herrschaft).
Noch ausstehende / in Verfahren:
Ca. 2–2,4 Milliarden USD waren noch in laufenden Gerichtsverfahren (Stand 2022–2023; einige Fälle wurden seither abgewiesen oder laufen weiter).
Quelle: GROK (KI) – Dafür wurden mehre Quellen geprüft
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