landeseigene Ausbeuter gegen Arbeitsnehmer und freie Presse

Am 9. September 2021 versammelten sich mehrere hunderte Menschen in der Klosterstraße um auf die Missstände bei VIVANTES und Charite aufmerksam zu machen. Mit der Demonstration soll auf den Arbeitskampf in den landeseigenen Unternehmen aufmerksam gemacht werden.

Die Redner berichteten wie Politiker der Senatsparteien und Arbeitgeber (SPD, DIE GRÜNEN, DIE LINKE) der landeseigenen Unternehmen viel versprechen und wenig halten. Und auch über juristische Tricksereien und Repressionen gegen kämpferische Menschen wussten sie einiges zu erzählen. Ganz im Stil eines Ausbeuterbetriebes scheint es bei den landeseigenen Unternehmen zuzugehen. So würde es dort Arbeitnehmer erster und zweiter Klasse geben und der Grundsatz gleiches Geld für gleiche Arbeit nicht gelten, da Mitarbeiter der Töchterunternehmen weit schlechtere Arbeitsbedingungen haben bei weniger Geld.

Abmahnung wegen Personalmangel

Eine Mitarbeiterin berichtete wie sie und ihre Kollegin abgemahnt wurde,weil sie im Pflegebereich auf ihrer Station wegen Überlastung nicht den Papierkram erledigen konnten. Der Grund für die Überlastung war der übliche Personalmangel, da statt der fünf vorgesehenen Mitarbeiterinnen (Pflegekräfte) nur 2 im Einsatz waren. Ein Zustand wie er anscheinend auf den Pflege- und Krankenstationen nicht der Ausnahmezustand sondern mittlerweile der Normalzustand ist.

Chefetage gegen Arbeitskämpfer

Und Mitarbeiter die den Streik offen unterstützen würden verächtlich gemacht und herabgewürdigt werden (Mobbing durch Vorgesetzte) und mit Repressionen bedroht werden. Im Anschluss an die Kundgebung in der Klosterstraße zogen die streikenden Mitarbeiter zur Senatsverwaltung für Gesundheit in der Oranienstraße.

Bei Berichten zu solchen Zuständen ist es kein Wunder, dass der Volksbote als unerwünschter Journalist gilt und vertrieben werden musste, denn kritische Journalisten sind für Ausbeuterbetriebe und deren Handlanger ein Feindbild.

landeseigener Sicherheitsdienst gegen Pressefreiheit

Nicht nur gegen die eigenen Mitarbeiter sondern auch gegen die unabhängige Presse zeigt der Senat aus SPD,DIE LINKE und GRÜNE in diesem Arbeitskampf gerne das Verhalten wie ein Ausbeuterbetrieb der übelsten Sorte. So wurde der Volksbote bereits beim Eintreffen durch den landeseigenen Sicherheitsdienst (Polizei Berlin) in Empfang genommen. Eine ganze Stunde benötigten die landeseigenen und bewaffneten Sicherheitsbeamten in Uniform zur Überprüfung der Personalien und unterbanden jede journalistische Tätigkeit penibel.

Beendet wurde die freiheitsentziehende und pressefeindliche Maßnahme erst, als der Demozug der Arbeitskämpfer sich in Bewegung gesetzt hatte und hinter der Ecke verschwunden war. Dem Volksboten wurde durch die bewaffneten und uniformierten Sicherheitsbeamten eine Übernachtung in Polizeigewahrsam angedroht, wenn er es auch nur wagen würde in die Nähe des Demozuges oder der Abschlusskundgebung zu gelangen um über das Anliegen der Mitarbeiter zu berichten. Nicht dem Schutz der Grundrechte sah sich dieser Sicherheitsdienst verpflichtet, sondern verpflichtet sah sich dieser an diesen Tag im Stil von Kriminellen aufführende Sicherheitsdienst ausschließlich dem Schutz desSenats und der landeseigenen Unternehmen vor der Berichterstattung über Missstände und Ausbeutermethoden.