Protest gegen Tierindustrie

Am 5. März 2021 protestierten Mitglieder des Bündnis “Gegen die Tierindustrie” vor dem Bundeslandwirtschaftsministerium gegen die Unterstützung der Tierindustrie. Durch die Milliarden von Steuersteldern mit denen die Tierindustrie gefördert wird, trägt aus Sicht des Bündnis der Staat eine Mitverantwortung für das Leid der Tiere.

Protest gegen Tierindustrie

Gefordert wurde die Abschaffung der Tierindustrie. Das Bündnis selbst unterscheidet klar zwischen einen Pflanzenindustrie und der Tierindustrie in der Landwirtschaft. Aus Sicht des Bündnisses ist generell eine Reform und ein Umbau der Landwirtschaft notwendig. Diese müsse “hin zu einer solidarischen und ökologischen Produktions- und Organisationsweise” verändert werden und sollte nicht am Gewinn orientiert sein.

In einer Studie untersuchte das Bündnis die Summen mit der die “Tierindustrie” vom Staat gefördert werden und wie die Auswirkungen dieser Subventionspolitik sind.

Landwirtschaft trifft Aktivisten

Kurz vor Ende der Kundgebung trafen die Akteuere des Bündnis auf die Unternehmer der Landwirtschaft. Als die Traktoren der Treckerdemo beim Landwirtschaftsministerium vorfuhren. Leider klingelten die Bauern nur erfolglos an der Tür des Ministeriums und die “Aktivisten” standen nur rum. Ein Gespräch oder eine Diskussion zwischen den unterschiedlichen Seiten war nicht erkennbar.

Kommentar

Als der Volksbote dabei war seine Ausrüstung einzupacken, wurde er von zwei Journalisten angesprochen die für gute Fotos zu spät kamen. Einer der beiden meinte “Umweltfeinde gegen Umweltschützer” auf die Situation. Der Volksbote wies darauf hin, dass Bauern und “Umweltschützer” auch gemeinsame Interessen hätten, denn auch dem Bauern liegt die Umwelt am Herzen und er möchte gesunde Lebensmittel produzieren. Kleinlaut sagte der Journalist dann, man könne doch mal zuspitzen.