bei Schnee und Kälte brennt das Feuer des Widerstandes und wärmt die Menschlichkeit

Am Montagabend des 15. Februar 2021 versammelten sich bei Schnee und Eis ca. 40 Menschen auf dem Schlossplatz vor dem Schloss Oranienburg. Die kalten Temperaturen kühlten die Redner jedoch nicht ab, und das Feuer des Widerstandes und die Wärme der Menschlichkeit war in den Menschen und ihren Redebeiträgen zu spüren.

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Kerze des Widerstandes

Am Anfang rief eine Rednerin dazu auf auf die Folgen der Coronapolitik bei Jugend- und Schulämtern aufmerksam zu machen. Ihnen konkret zu schreiben was die aktuellen Maßnahmen für die Kinder bedeuten. Einen Brief können die Ämter zwar ignorieren, aber was wenn es alle Eltern machen würden? Hart kritisiert wurde das Verhältnis zwischen Staat bzw Obrigkeit und den Menschen in Zeiten der Corona. Vieles würde nur verordnet werden und der Mensch nur noch zur Sache degradiert werden über den der Staat frei verfügen könne. Auch würde er in Medien und Politik zu einer permanenten Gefahr für die Gesundheit oder gar das Leben anderer Menschen erklärt.

Ein Landwirt fragte wen die “Lock Down-Politik” denn nutzen würde. Eine Politik in der kleine Einzelhändler und Mittelständler schließen müssten und in ihrer Existenz zerstört werden würden, jedoch noch Großunternehmen wie LIDL und McDonalds geöffnet seien und massiv profitieren würden. Es ginge schon lange nicht mehr um “Links gegen Rechts” oder Corona, sondern wohl eher um “Oben gegen unten”.

Mangelnde Empathie warf eine Rednerin den Verantwortlichen vor, wenn diese in Alters- und Pflegeheimen Soldaten einsetzen würden. Denn die dort wohnenden Menschen dürften mit dem Anblick von Uniformen oft eine schreckliche Zeit verbinden. Wie empathielos müsse denn jemand sein, der vergisst was diese Generation der heute 80jährigen während und nach dem Krieg erlebt habe?! Bei Kindern kommt es immer mehr zu psychischen Belastungen, Auffälligkeiten oder sogar Krankheiten. Der Grund seien u.a. die massiven Einschränkungen und auch das Schüren von Angst und Hysterie durch die Verantwortlichen.

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Menschen reden Klartext

Doch es blieb nicht nur bei Kritik und harten Worten zur Coronapolitik. Aufgerufen wurde am Schloßplatz auch selbst aktiv zu werden und etwas für sein körperliches und geistiges Wohlbefinden zu tun. Wichtig sei zur Stärkung von Körper und Geist viel Bewegung an der frischen Luft, gesunde Ernährung und Sport. Die Menschen sollten auch selbst Vorbild sein und sich mit den Grundregeln der Erkältungssaison vertraut machen und diese vorleben. Der Mundschutz selbst sei jedoch der größte Blödsinn und gehöre eher verbrannt und entsorgt.

Während der Kundgebung kam es zu keinen besonderen Zwischenfällen. Ein Teilnehmer wurde von der Polizei zu seinem Auto begleitet, da es anscheinend den Vorwurf einer Ordnungswidrigkeit (Coronaverordnung) gab und die Personalien festgestellt werden mussten. Ein Ordner begleitet den Teilnehmer und die Polizei um ggf. als Zeuge vor Ort zu sein.

Nach Ende der Kundgebung zogen die Teilnehmer zum Falkenhain um dort die Anwohner vor Ort zu erreichen. Ein Demonstrationszug musste wegen der Coronagesetze leider entfallen. Im Gespräch mit einen der Organisatoren erfuhr der Volksbote, dass die Kundgebungen seit November statt finden und immer am Montag um 18 Uhr auf dem Schlossplatz sind. Ein Artikel zur Kundgebung im Wohngebiet folgt morgen.

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