Australien: Arzt vor Tribunal wegen des Teilen eines konservativen Beitrag

Tribunale und Schauprozeese für eine Meinungsfreiheit in Ketten (Symbolbild)

Ein Tribunal des Medical Borad of Australia (MBA) kam zu dem Urteil, dass Dr. Jereth Kok in den sozialen Mendien Beiträge geteilt und veröffentlich hat, die eine klare konservative Meinungen aufweisen würden und das Potential haben Mitglieder der LBGQTI-Gemeinde zu verletzen. Dr. Kok wurde darauf hin seine Zulassung nach 15 Jahren auf unbestimmte Zeit entzogen.

2019 begann das MBA seine Untersuchungen und Ermittlungen nach es zwei anonyme Beschwerden zu Beiträgen von Dr. Kok gab. Die Beschwerden umfassten den Zeitraum der letzten 10 Jahre. Er selbst erfuhr erst durch einen Anruf von der Untersuchung. In diesem wurde im mitgeteilt, dass er zum Schutz des öffentlichen Interesses “entfernt” werden würde.

In 2019, the Medical Board of Australia (MBA) launched an investigation into the Evangelical Christian Dr. Jereth Kok after receiving two anonymous complaints about social media posts he had shared within the last ten years. In an interview with Family Voice Australia, Kok described the moment he found out that an investigation into his conduct had been opened: “One Friday afternoon last year, while consulting with patients, I was suddenly given notice that I was going to be summarily removed from practice to protect the ‘public interest’.”

Laut Aussage von Dr. Kok hätte das MBA insgesamt 9 Monate gegen ihn ermittelt. Dabei wurde das Internet durchsucht und nach von ihm verfassten Beiträgen gesucht. Auch ein Privatdetektiv sei auf ihn angesetzt worden. Ziel sei es gewesen ihm ein medizinisches Fehlverhalten nachzuweisen.

Kurz nachdem Dr. Kok den Anruf über seine “Entfernung” erhalten hatte wurde er zu einer 15 minütigen Anhörung gerufen. Fragen wurden ihm vom Tribunal nicht gestellt und die Ankläger und Zeugen wurden nicht befragt. Dem Angeklagten Dr. Kok wurde mitgeteilt, dass seine Zulassung ausgesetzt ist – und er nicht mehr arbeiten darf, keine Pflege mehr leisten darf und mit keinen Patienten mehr sprechen darf. Als Grundlage des Urteils gelten von Dr. Kok getätigte Äusserungen in Diskussionsforen, Kommentare auf Facebook und vieles mehr. Der Themenkomplex des erdrückenden “Beweismatrials” gegen Dr Kok umfasste insbesondere Abtreibung, Homosexualität und “Transgenderismus”.

Es gab bisher keine Beschwerden von Patienten zur medizinischen Arbeit von Dr. Kok – es gab nur zwei Beschwerden von anonymen Personen zu Meinungsäußerungen. Der vom MBA getätigt Vorwurf er würde LGBT-Patienten eine beeinträchtigte Gesundheitsversorgung bietet. Später erklärte das MBA das dieser Vorwurd unbegründet wäre – behauptet dies jedoch weiterhin. Dr. Kok hatte in den letzten 15 Jahren auch viele Patienten die sich als “LGBT” identifizieren würden. Von diesen hätte sich nie über Unhöflichkeit, Diskriminierung usw. beschwert. Auch gab es keine Beschwerden zu seiner Arbeit als Arzt.

Kommentar

Was hier passiert ist, gab es in der Geschichte schon öfters. Ein unbekannter Mensch – ein Denunziant meldet ein “falsches” Wort, ein “falschen” Witz oder schlimmeres. Ein Angeklagter wird zu einen Gericht gerufen um dort sein Urteil in Empfang zu nehmen. Sein Verbrechen ist schwer – der Mensch wagte es seine eigene Meinung zu äußern. Eine Meinung die eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit, Ordnung und Moral ist. Das Urteil ist klar und deutlich – Berufsverbot, Zerstörung der wirtschaftlichen Existenz und soziale Ächtung. Das Urteil soll Angst unter denen verbreiten die ebenfalls eine gefährliche Meinung haben. Denn eines Tages könnten auch sie einen Anruf erhalten – eines Tages vor dem Tribunal stehen und ihr Urteil erhalten.

Es ist das Urteil im Stil einer Inquisition – es ist das Urteil eines Schauprozess.