Querdenken besucht die Medien

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Auf den Weg zu den Medien

Für den 2. Dezember 2020 rief Querdenken030 und die „Freedom Parade“ zum Medienmarsch auf. Diesen Aufruf folgten ca. 120 Teilnehmer um gegen die einseitige und zum Teil diffamierende Berichterstattung der etablierten Massenmedien zu protestieren. In einem Protestzug wurden mehrere Medienhäuser besucht und den Redaktionen ein Schreiben der Querdenker zugestellt.

In Redebeiträgen wurde gefordert die Kritiker der Coronamaßnahmen nicht als Coronaleugner oder gar Nazis zu bezeichnen. Mehrfach verwiesen die Redner auf den Pressekodex der permanent von den Medien missachtet wird, sobald es um politische Themen geht. Jörg Quoos (Chefredakteur der Funke-Mediengruppe) und Holger Friedrich (Eigentümer „Berliner Zeitung“) nahmen die Erklärung der Querdenker persönlich entgegen. Die TAZ verweigerte jede Annahme.

Kritische und klare Worte fanden die Redner auch wenn es um die Verbindungen zwischen Politik und Medien geht. So ist Daniel Funke nicht nur der Hauptstadt-Büroleiter der Burda Magazine Holding (u.a. Focus) sondern auch der Ehemann von Jens Spahn (Bundesgesundheitsminister) – eine Nähe die wohl erklärt, warum gerade Massenmedien wenig regierungskritisch sind, sobald es um die Coronamaßnahmen.

Für einige Verzögerungen sorgte ein technischer Defekt des Veranstaltungsfahrzeuges am Potsdamer Platz – doch statt sich davon aufhalten zu lassen, wurde das Fahrzeug kurzerhand auf 4 DS (Demonstrationsteilnehmerstärken) umgerüstet, und zum Hauptstadtstudio der ARD geschoben.