Östereich – „Refugeete“ sind keine hochgebildeten Fachkräfte

Fachkräfte Willkommen (Symbolbild)

Im Januar 2016 verkündetet der Arbeitsmarktservice (AMS) die frohe Kunde eines hohen Ausbildungsstandes. Damals wurde eine Stichprobe mit 898 „refugeeten“ Personen gemacht. Eine aktuelle Befragung aller 32.348 durch das AMS betreuten Personen mit „refugeeten“ Hintergrund ergab das der Bildungsstand sehr niedrig ist.

Großer Unterschied zwischen Erwartung und Realität

So verfügen nach derzeitigen Erkenntnissen nur ca. 10 Prozent dieses Personenkreises über eine „akademische Ausbildung“ ihrer Herkunftsländer. Die überwiegende Mehrheit von 67,8 Prozent hat ein sehr niedriges Bildungsniveau im Vergleich zum östereichischen Durchschnitt. Wie groß´der Unterschied zwischen Erwartung und Realität ist zeigen die Iraker. 2016 erwartete man einen Akademikeranteil von 40% nach dem man 40 Iraker befragt hatte. Nach der Befragung von 2112 Irakern war es dann nur noch ein Akademikeranteil von 20,8 Prozent.

Erste Warnanzeichen bereits 2016

Erste Warnanzeichen das zwischen Erwartung und Realität ein massives Missverhältnis bestehen könnte gab es bereits 2016. So ergab ein Kompetenzcheck, daß unter den Afghanen die in Östereich dringend benötigten Teppichknüpfer, Goldschmiede und Teehändler zu den gut gebildeten und in den Medien angepriesenen Hochqualifizierten gehören würden. Die in aller Welt berühmten Teefelder, Teppichfabriken und Goldschmieden Östereichs dürften über diese Nachricht damals höchst erfreut gewesen sein. Im November 2016 berichtete das AMS über eine sehr Quote an Analphaphabeten unter den angepriesenen „Hochqualifizierten“ mit „refugeeten“ Hintergrund. Auch über fehlende Sprachkenntnisse häuften sich die Berichte.