13.700.000 Menschen in Deutschland unter der Armutsgrenze

Zunehmende Armut in Deutschland (Symbolbild - Archiv)

Seit der Jahrtausendwende und der „Hartz-Reformen“ steigt die Anzahl der Menschen unter Armutsgrenze in Deutschland kontinuierlich an. Dies trotz bester Wirtschaftsdaten und steigender Erwerbstätigenquote.

Vorschlag zur Armutsbekämpfung
Der Armutsbericht des paritätischen Wohlfahrtsverbandes meldet, daß 13.700.000 Menschen in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze leben. Diese Menschen haben ein Einkommen, welches unter den notwendigsten Ausgaben zum Existenzminimum liegt. Die Armutsgrenze liegt im Bericht bei einem Haushaltseinkommen unterhalb von 60% des Durchschnittseinkommens.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert in einer Stellungnahme, daß die Politik bis heute nur Schöne Wort aber keine effektiven Maßnahmen gegen die steigende Armut zu bieten hat. Ein Problem welches sich noch durch die steigende Altersarmut in den nächsten Jahren massiv verschärfen wird.

Auch die sinkenden Reallöhne werden als Ursache genannt. So haben in den letzten Jahren Beschäftigte im Niedriglohnbereich massive Reallohnverluste erlitten, statt von den guten Wirtschaftsentwicklung profitieren zu können. Bei den mittleren Einkommen sind die Realeinkommen nur gering gestiegen – auch diese profitieren nicht von den guten Wirtschaftszahlen.

Presseschau

  • RT-Deutsch – Armutsbericht mit Rekordhoch: 13,7 Millionen Deutsche unterhalb der Armutsschwelle