GEZ-Fernsehen gegen Meinungsfreiheit

Unterstütze uns mit einen Kaffee

unterstützen ohne PayPal

Symbolbild - Protest gegen "Lügenpresse"
By Opposition24.de [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Vor rund eineinhalb Jahren wies die die WDR-Journalistin Claudia Zimmermann in einer niederländischen Radiosendung darauf hin, daß die öffentlich-rechtlichen Medien die Anweisung haben „pro Regierung zu berichten“. Der WDR dementierte natürlich prompt und Frau Zimmermann ruderte zurück. Doch dies schien ihr nichts genutzt zu haben, denn ihr Fazit lautet „Bei Sendern und Verlagen ist meine journalistische Karriere in Deutschland nach dieser Äußerung zu Ende.“

rp-online.de: Weil alle wissen, dass sich spätestens seit Köln, vielleicht aber auch schon seit Paris und Charlie Hebdo die Sprachregelung geändert hat. Bis dahin hatten sich nahezu alle Journalisten im Westen zurückgehalten und Täter, wenn sie Ausländer waren, nur selten als solche bezeichnet.

Zimmermann: Genau das ist ja der Punkt. Unausgesprochen haben sich fast alle Journalisten über Jahre einen Maulkorb auferlegt, so wie auch die Polizei und die Politik. Wir haben doch alle die Tatsachen verschwiegen, political correctness falsch verstanden.

Fr. Zimmermann im Interview mit rp-online

Studie bestätigt Treue der Medien zur Regierung

Die Aussage von Frau Zimmermann wurde mittlerweile durch eine Studie bestätigt. In dieser kamen der Medienforscher Michael Haller zusammen mit der Uni Leipzig und der Hamburg Media School zu dem Ergebnis, daß die Medien in erster Linie die Perspektive der Regierung eingenommen hatten und kritische Artikel nur selten publiziert wurden. Untersucht wurden für die Studie mehrere tausende Zeitungsartikel welche während Flüchtlingskrise 2015 und 2016 publiziert wurden. Von unabhängigen und kritischen Journalismus kann man dann nun wirklich nicht mehr bei den Systemmedien sprechen.

Vor allem die großen Fernsehsender ARD und ZDF werden immer als Staatsfernsehen kritisiert, und meiner Meinung nach stimmt das. Es wird zu wenig kritisch über die Regierung berichtet. Das liegt nicht daran, dass die Journalisten schlecht sind. Das System funktioniert von oben nach unten. Chefredaktionen oder Studioleitungen sorgen dafür, dass zu kritische Berichte gar nicht erst gesendet werden.

Frau Zimmermann zu Meedia.de

Repression gegen Journalisten durch GEZ-Sender

Als Druckmittel um Journalisten auf die gewünschte Linie zu bringen, nannte Frau Zimmermann u.a. die Einstellungspolitik der GEZ-Sender und die Abhängigkeit der sogenannten „freien“ Journalisten und Mitarbeiter. Diese müssen wie die Causa Zimmermann zeigt um ihre wirtschaftliche Existenz fürchten, wenn sie es wagen sich zu kritisch zur Regierung zu äußern. Gleiches gelte auch für Journalisten welche nicht bei der medialen Hetzjagd „gegen Rechts“ mitmachen. Denn das schlimmste was einen Journalisten beim Medienkartell passieren könne, ist es als „Rechtsabweicheler“ oder gar „zu rechts“ zu gelten.

Presseschau

Meedia.de – „Meine journalistische Karriere in Deutschland ist zu Ende“

Unterstütze uns mit einen Kaffee

unterstützen ohne PayPal