“Merkel muss weg” in Berlin

Bürgerprotest in Berlin

Am Samstag den 1. Juli 2017 rief „Wir für Deutschland“ zur 6. „Merkel muss weg“ Demonstration in Berlin auf. Diesem Aufruf folgten mehrere hundert Menschen und Bürgerinitiativen aus dem gesamten Bundesgebiet. Die 5 km lange Demoroute führte vom Berliner Hauptbahnhof durch das Regierungsviertel bis nach Kreuzberg zum Checkpoint Charlie. Mit Parolen „Wie Merkel muss weg!“, „Heimat, Freiheit, Tradition – Multikulti Endstation“ und einen ironischen „Heil Merkel“ gaben die Bürger lautstark ihren Unmut zu den derzeitigen Zuständen und diktatorischen Ansätzen der BRD und des Merkel Regimes Ausdruck. Auf das übliche „Nazis raus“ der Gegenprotestler antworteten Teilnehmer mit einen sehr lautstarken und deutlichen „Aus dem Knast“ um auf die Repression gegen nationale und patriotische Aktivisten aufmerksam zu machen.

Gegenproteste

Zu Gegenprotesten und Blockaden riefen linke Gruppen und Parteien auf. Diesen Aufruf folgten nur wenige hundert Menschen. Vereinzelt kam es zu kleineren Protestgruppen am Rand der Demostrecke. Wahrnehmbare Blockadeaktionen gab es nicht. Als Erfolg werteten die Organisatoren des Gegenprotestes, daß es ihnen weit entfernt von der Demoroute und „Wir für Deutschland“ gelang eine nicht vorhandene und nicht geplante Demoroute zu blockieren. Die Organisatoren sollten vor Endsiegjubelmeldungen zukünftig einen Blick auf den Stadtplan werfen – denn solche Pseudoerfolgsmeldungen wirken wenig glaubwürdig aber sehr verzweifelt.

Polizeirepression

Wer nicht zu tun hat, der sucht sich Arbeit – so schien das Motto der Polizei an diesem Tag gewesen zu sein. Bereits vor Anfang der Demonstration wurde das geplante Demofahrzeug durch die Polizei wegen angeblicher und plötzlich gefundener Mängel beschlagnahmt und abgeschleppt. Auch wurden Teilnehmer aus nichtigen Anlässen unterzogen polizeilichen Massnahmen – so wurden u.a. die Personalien von Jugendlichen festgestellt, da diese erlaubte Parolen auf der Oberbekleidung hatten oder einen Thor Steinar Rucksack trugen. Im Laufe der Demonstration kam es zu vereinzelten Repressionsmassnahmen der Polizei gegen Bürger. Ob mit diesen Vorgehen einfach nur Bürgerprotest kriminalisiert werden soll oder die Personalien auch für zukünftige Repressionsmassnahmen gesammelt wurden bleibt abzuwarten.

Fotoimpressionen von “Merkel muss weg”

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Fotos von http://fotohain.de

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in eigener Sache

Während der Demonstration gab es den Versuch durch einen Passanten uns an der Berichterstattung zu hindern. Dieser Versuch war erfolglos und gehört zum “Berufsrisiko”. Im Anschluss an die Demonstration haben wir erfahren, daß von einzelnen Teilnehmern der WfD-Demo massiv Stimmung gegen den Volksboten gemacht wurde, weil diese sich vom Volksboten nicht genug bejubelkt und gehuldigt fühlen. Solchen Leuten haben wir nur eines mitzuteilen – “Fickt euch ins Knie”. Der Volksbote ist keine Propgandaseite für Endsiegjubelmeldungen. Kritische Worte sind weder Führerbeleidigung noch Hetze – sondern notwendig. Der Volksbote legt auch keinerlei Wert auf die Pflege von Feindbildern.

Der Volksbote ist und bleibt unabhängig – wir entscheiden selbst was wir berichten und wie wir berichten.