deutlicher Anstieg von Altersarmut

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Eine Studie der Bertelsmannstiftung hat untersucht, wer in den kommenden 20 Jahren ein höhes Risiko von Altersarmut hat. Als besondere Risiken nennt die Studie das allgemein sinkende Rentenniveau, Brüche in der Erwerbsbiografie, einen späten Arbeitseinstieg und prekäre Beschäftigungsverhältnisse. Als Schwelle zur Altersamut gilt nach dieser Studie ein Einkommen unterhalb von 958 Euro – eine Schwelle die voraussichtlich ca. 20% aller heutigen Endvierziger nicht erreichen werden.

Risikogruppen für Altersarmut

Am stärksten betroffen vom Risiko der Altersarmut sind Langzeitarbeitslose (18,7 Prozent), Menschen mit Migrationshintergrund in erster Generation (16,3 Prozent), alleinstehende Frauen (16,2 Prozent) und Niedrigqualifizierte ohne Berufsausbildung (10,1 Prozent).

Jüngere Jahrgänge mit höheren Risiko

Bei jüngeren Jahrgängen dürfte das Risko von Altersarmut noch weit höher sein, da diese weit mehr von den Risikofaktoren betroffen sein dürften und auch ein weit niedrigeres Einkommens- und späteres Rentenniveau haben. Auch ist der Anteil an atypischen Beschäftigungsverhältnissen (z.B. Zeitarbeit, Praktikum, prekäre Beschäftigung usw) in den jüngeren Jahrgängen weit höher als bei den in der Studie untersuchten Jahrgänge. Auch der erwartete negative Einfluss der Massenzuwanderung auf das Lohnniveau (Lohndumping durch Massenzuwanderung) dürfte sich massiv auf das Risiko von Altersarmut auswirken.

Presseschau

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