Mahnwache für Horst Mahler




Bundesweiter Aufruf gegen Repression

Am 28. Mai 2017 rief das nationale Spektrum bundesweit an mehreren Orten zu Mahnwachen vor ungarischen Konsulaten und Botschaften in Deutschland auf um ein Zeichen der Solidarität mit Horst Mahler zu setzen. Horst Mahler ist einer der bekanntesten und umstrittensten Aktivisten des nationalen Spektrums und wird seit Jahren wegen seiner Meinungsäusserungen und geschichtlichen Thesen in der BRD politisch verfolgt. Um einer mehrjärigen Haftstrafe zu entfliehen flüchtete er nach Ungarn, wo er seit einigen Tagen in Auslieferungshaft wegen eines europäischen Haftbefehls sitzt.

Mahler unbeugsam trotz Kerkerhaft

Den Aufruf in Berlin folgten weniger als 100 nationale Aktivisten aus Berlin und Brandenburg. Sebastian Schmidtke (NPD) wies in seinen Redebeitrag auf die seit Bestehen der Bundesrepublik bestehenden Repressionen und Einschränkungen der Meinungsfreiheit hin, welche oft Willkür und Zensur gleichkommen. Die verhängten Haftstrafen von mehr als 10 Jahren wurden als Gesinnungshaft bezeichnet, da diese ausschließlich aufgrund von Meinungsäusserungen und geschichtlichen Thesen gegen Horst Mahler verhängt wurden. Er forderte von Ungarn, daß Horst Mahler als Zeichen der Demokratie und Meinung nicht an Deutschland ausgeliefert wird, da aufgrund des hohen Alters (81 Jahre) und des schweren gesundheitlichen Zustandes von Horst Mahler dies einer Todesstrafe gleich käme. „Getroffen hat es einen – gemeint sind wir alle“ lauteteten die mahnenden Wort an die Teilnehmer der Mahnwache. Doch auch der einfache Bürger kann leicht Opfer von Repression werden – bereits ein falsch verstandenes Gedicht von Fontane führte bereits zu Ermittlungen und Strafverfahren nach §86a. Diese Willkür dürfte sich durch das neue Internetzensurgesetz von Maas noch steigern.

In einen weiteren Redebeitrag wurde auf die Bedeutung von Horst Mahler als politischer Revolutionär hingewiesen und das er zum Verlassen des Landes gezwungen wurde. Beispielhaft ist Horst Mahler für den Widerstandsgeist des nationalen Spektrums, welches trotz Repression kein Aufgeben kennt, die Reihen geschlossen und die Fahne hoch hält.

Verhinderung der politischen Auseinandersetzung

Repression ist nicht nur ein Mittel der Unterdrückung sondern dient auch der Verhinderung einer politischen Auseinandersetzung. Dies zeigte die Berliner Polizei im Anschluß an die Mahnwache sehr gut, als eine Person des linken Spektrums freundlich das Gespräch mit dem Reporter des Volksboten sucht. Sofort ging die Polizei dazwischen und unterband jeden Gesprächsversuch, trotz des Hinweises das von beiden Seiten das Gespräch gewünscht ist und es keinerlei Probleme gibt.

Fotos der Mahnwache

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Fotos von Fotohain.de




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