Antifa und Flüchtlinghilfe

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Vor einigen Tagen wurde unsere Redaktion von einem Mitglied der linken Szene angeschrieben, welches darum bat doch die Gesichter ihrer Aktivisten auf Fotos zu verpixeln. Ein nicht ungewöhnlicher Wunsch von beiden Seiten, den wir jedoch immer freundlich ablehnen. Um für unsere Leser zu erfahren wieso jemand auf Gegendemos geht, baten wir um einen kleinen Text von nur 200 Wörtern. Und man staune – die Antwort bestand aus mehr als nur 100mal „Nazis raus“.

Mein Weg

Mein Weg begann mit der Flüchtlingshilfe. Bevor ich das wurde, was ihr allgemein als „Zecke“ / „Antifant“ bezeichnet, habe ich die Werte, die diese Bewegung vertritt ausgeübt. In dieser Zeit habe ich viele Menschen (!) kennengelernt, Freundschaften geknüpft und mir schreckliche Geschichten über den Krieg angehört. Einige Zeit später habe ich mitbekommen, dass es Menschen gibt, die gegen Flüchtlinge sind.

Menschen wie euch.

Ihr seid das Volk?

Ihr ruft so laut, dass ihr das Volk wärt – ohne mitzubekommen, dass auch ich und auch der Flüchtling das Volk sind. Und ich werde nie verstehen können, wie ihr, die selbst Mütter und Väter, Töchter und Söhne seid, den Tod von Menschen feiern könnt, nur weil diese im „falschen“ Land geboren sind. Ihr tragt so viel Hass gegenüber dem Fremden in euch, aus Angst etwas zu verlieren, dass ihr gar nichts mehr davon mitbekommt, was eigentlich passiert.

Wie es wirklich ist

Die Flüchtlinge sind nicht die Terroristen, sie sind die, die vor dem Terror flohen.
Und sie nehmen euch auch nichts weg, was ihr hättet, wenn es sie nicht gäbe.
Ich werde weiter gegen eure Aufmärsche unter rassistischen Mottos demonstrieren.

Für meine Freunde und für eine bessere Zukunft.

Rosa Hoffnungsträger

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