Polizei ermittelt wegen Flugblatt




Flugblatt der "Jungen Freiheit"

Am beschaulichen Hümmmlinger Pilgerweg in Sögeln kam es zu einen skandalösen und die bürgerliche Welt bedrohenden Vorfall – ein Flugblatt zur Asylkrise des konservativen Verlages „Junge Freiheit“ ließ besorgte Bürger die Polizei rufen.

Flugblatt kritisiert Asylpolitik

Gar skandalöses und möglicherweise staatsbedrohendes war dort zu lesen. Lesen konnte man im Flugblatt, das Deutschland „von Arbeits- und Sozialmigranten überschwemmt“ wird und die „die Verfolgung von Christen importiert“ und „ein Flüchtlings-Soli in Planung“ sei. Gefordert wird im Flugblatt u.a. „Schließung der Staatsgrenze, notfalls mit Grenzzäunen“, ausnahmslose Abschiebung abgelehnter Asylbewerber und Verschärfung des Asylrechts. Doch ein Bundesbürger wagte es heldenhaft Zivilcourage zu zeigen und informierte die Polizei. Denn das Flugblatt könnte die dörfliche Ruhe und Idylle gefährden.

Inhalt erlaubt – Polizei sucht Verteiler

Eine umfangreiche Ermittlungsarbeit und Überprüfung des Flugblattes durch den Staatsschutz der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim in Lingen und der Staatsanwaltschaft Osnabrück ergab keinen strafbaren Inhalt. Diese teilte mit, daß das Flugblatt vom konservativen Verlag „Junge Welt“ gedruckt und zur Verfügung gestellt werde. Die örtliche Dorfpolizei bittet darum Informationen und Hinweise zum Flugblattverteiler zu melden – damit man eine Lagebild zur politischen Meinung der örtlichen Bevölkerung erhalten kann. Da es nur so möglich wäre zu erfahren ob und wie weit staatsgefährdendes Gedankengut verbreitet ist. Bisher konnte nur ermittelt werden, das dieses Flugblatt beim Verlag „Junge Freiheit“ bestellt werden kann.

Presseschau