Ukraine missachtet Religionsfreiheit

Am 22. Januar 2024 wurde der Metropolit Longin des Klosters Bancheny von Unbekannten angegriffen und zusammen geschlagen (orthodox christianity). Dabei wurde er schwer verletzt und musste operiert werden. Als Grund wird sein Widerstand gegen eine Unterwerfung unter die staatliche “Neue ukrainische Kirche” vermutet. Metropolit Longin von Bancheny gilt als einer der bekanntesten und standhaftesten Männer der kanonischen Urkrainischen Othodoxen Kiche, welche aus Glaubengründen an ihrer Kirche fest halten.

Quelle: Банченский Монастырь

Nachdem er bereits in den letzten Monaten unter dem Druck der staatlichen Kampagne gegen ihn schwere gesundheitliche Rückschläge erlitten hatte, wurde Seine Eminenz Ende letzten Monats auch körperlich angegriffen.

Gestern wurde auf der Facebook-Seite des Klosters Bancheny, wo sich der Metropolit auch um die Hunderte von Waisenkindern kümmert, die er adoptiert hat, das obige Bild gepostet, mit der kurzen Nachricht: “Das ist der Preis für die Reinheit des orthodoxen Glaubens!”

Ein heutiger Post enthielt ein kurzes Statement von Met. Longin:

Dies geschah in der Nacht zum 22. Januar 2024. Jemand klopfte dreimal an die Tür, und als ich sie öffnete, wurde ich geschlagen und bewusstlos. Infolge des Schlages musste ich an meinen Augenlidern operiert werden. Ich fühle mich jetzt gut! Alles ist der Barmherzigkeit und dem Gericht Gottes überlassen!

Obwohl offiziell als Held der Ukraine anerkannt, weil er Hunderte von Waisenkindern adoptiert hat, Der Staat betrachtet ihn nun als Feind weil er standhaft in der orthodoxen Kirche bleibt. Er ist Anklage wegen “Anstiftung zu religiöser Feindschaft”Dieselbe falsche Anklage wird gegen eine Reihe orthodoxer Hierarchen erhoben.

Quelle: Orthodox Christianity

Die Kampagne des ukrainischen Staates gegen die Religionfreiheit und Repressionen fordern von Metropolit Longin einen hohen gesundheitlichen Tribut. U.a. erlitt er einen Schlaganfall im Juli, und musste im letzten Monat wegen Herzproblemen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Wo er sich einer Herzopperation unterziehen musste.

Um die Religionsfreiheit in der Ukraine einzuschränken und ein Zeichen zu setzen, wurde u.a. Ende Dezember der Metropolit festgenommen und sein Auto durchsucht. Dies führte zu weiteren gesundheitlichen Belastungen.

Bewaffnete Sicherheitskräfte umstellten und durchsuchten sein Kloster im November, um die Waisenkinder, die dort leben, zu erschrecken. Darüber hinaus starb der frühere Anwalt Seiner Eminenz, Valentin Sukhari, im November an einer VergiftungAnfang Januarging sein Haus in der Bukowina in Flammen auf.

Quelle: Orthodox Christianity